Friends of Funds

Vor über 30 Jahren lösten der Grossbrand von Schweizerhalle sowie die Atomkatastrophe in Tschernobyl ein Umdenken in der Finanzindustrie aus. Die Aktien von betroffenen Unternehmen kamen massiv unter Druck. Verbreitet wurde deutlich, dass das Management von Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltrisiken einen ebenso starken Einfluss auf die Kursbewegungen von Aktien haben kann wie Umsatz- und Gewinnentwicklung.

Formell als „Themenfonds“ abgestempelt, blieben Fonds dieser Art lange Zeit meist Nischenprodukte. Sie richteten sich nicht selten an Anleger, für welche die Anwendung ethischer Grundprinzipien bei der Geldanlage wichtiger waren als Renditeerzielung. Wo stehen wir heute?

Zu der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Fondsgattung zählen mittlerweile längst nicht mehr nur die Oeko- resp. «grünen» Fonds; das war einmal. Ausgehend von einzelnen Fondsprodukten unter vielen, stellt Nachhaltigkeit im Investmentwesen heute vielfach den Kern von gesamtbetrieblichen Unternehmensphilosophien dar und ist zur umfassenden Grundausrichtung einer ganzen Industrie geworden. Was einst „grün“ oder „SRI“ genannt wurde ist heute „ESG“ und entwickelt sich immer mehr nicht nur zu einem unverzichtbaren Element einer professionellen Anlagestrategie, sondern bildet die Grundlage einer integralen Gesamtunternehmensstrategie.

Was heisst das nun generell für die Unternehmensführungen, die Leiter von  Banken und Asset Management-Häusern, die Regulatoren? – Und: Welchen Einfluss haben die Entwicklungen im Speziellen auf das Fondsmanagement? Was braucht es, um unter den konkurrierenden grossen Finanzplätzen auf diesen Gebieten eine führende Rolle einzunehmen?

Panelist: EBG Investment Solutions

 

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